Anton. Feeding demons.

Anton.Feeding demons.

physical theatre with objects

by and with

Claudia Schnürer

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reviews and

o tones


A woman pieces together the fragmented memory of her grandfather Anton´s life. She takes the objects which carry his memory into her hands. On stage they become alive and unfold into metaphors of his life and the story he might have had.

Anton. Feeding Demons. follows the subtle feeling, something went wrong years before, something that is lying in the dark, something that has not been expressed and there is is no one left to speak of what happened. The unresolved traumas seem to be handed down to the next generations, stuck in the very cells, still resonating, sitting there like hungry demons lurking in the shadow.

Drawn into the stories by the objects, the women slides into the roles of the young, adolescent and old Anton; into the role of his foster father, and a woman, she is more sensing, then knowing for certain about. She intuits the situations and encounters Anton has told her about, and those he did not mention. As his granddaughter, she explores and, on this journey, feeds his and her own inner demons.

In the course of the evening, as the theaterdance progresses, something she always suspected to be crooked finally falls into place. Ultimately, there evolves the vision of a balance.  In this fragile, poetic image she creates (the possibility of) a new, moveable balance integrating opposing forces in life, in oneself, and in our families.


Idea/ choreography /performance: Claudia Schnürer (D)

assistance/research: Grace K. Woodford (USA)

Anton´s life and stages:


* born in Budapest, Hungary  - + in the Rhineland, Germany -  two world wars -  his father, a trumpet player, dies, when A. is still a baby. The mother feels constrained to give A. to a foster family to be able to work.- A painful childhood – Aged 14 A. leaves Hungary and goes to Slovakia. Still an adolescent he starts working as a mineworker, and stays for many decades. – He  marries, they have two daughters and a son.- In the forties  he has to escape and hide in the woods, as many other Germans in Slovakia. Towards the end of the war escape from Slovakia, refugee camps in south Germany, eventually they find a new home in the Rhineland.- In his last years:  few words, a big collection of stamps, and pressed flowers and leaves,  constructing delicate handcraft, amongst them many Mobilèes.


PRESSE

Kriegsenkel e. V. Jahrestagung in Hessen, Februar 2017 


Bedrohliche Klänge durchziehen die ersten Minuten von „Anton. Dämonen füttern“. Claudia Schnürer taucht in das Leben ihres Großvaters ein, jagt Erinnerungsfetzen und Fragmenten hinterher, spürt den Erlebnissen Antons nach, die sich entziehen, bevor sie Konturen bekommen. Wer war er, was hat er im Krieg erlebt? Nebel und sanftes Licht umhüllen das Publikum, während Claudia Schnürer das Unsagbare zum Ausdruck bringt und spielerisch von männlicher zu weiblicher Rolle wechselt. Wenige gesprochene Worte offenbaren die Unzulänglichkeit der Sprache angesichts Gewalt und ihrer Tabuisierung. Der Schrecken des Krieges fährt in die Protagonistin, lässt sie rückwärts im Kreis laufen und taumeln. Sehnsuchtsvoll und vergeblich sucht sie Schutz, wo keiner zu finden ist. Verzweiflung und Angst, Leere und Haltlosigkeit beherrschen die Bühne. All das spiegelt sich allein durch Bewegungen, durch Gestik und Mimik wider. Das zunächst behutsame Ringen um Erinnerung kippt in ein rabiates Knurren, die Dämonen der Vergangenheit erwachen in rastlosen Tänzen und jagen die Heldin bis zur Erschöpfung. Alltägliche Gegenstände wie Kleiderbügel verwandeln sich und bekommen eine neue Bedeutung, die Kulisse wird lebendig. Ein Mobilé aus Lupen versinnbildlicht den Wunsch, das schwer Greifbare klar zu sehen. Überall zeigt sich die Verletzlichkeit, die die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit mit sich bringen kann. Aber auch Verliebtheit, Freude und die liebevolle Beschäftigung mit den einzelnen Familienmitgliedern finden hier Platz. Durch die sparsam eingesetzte Sprache tritt das Stück in den Dialog mit dem Publikum, es entsteht viel Raum für eigene Gedanken und Bezüge. Das Schweigen macht dieses Solo zum Duett. So sickern seine Botschaften tief ein und wirken lange nach.

J. Heinrichs, Journalistin, Coachin

Many thanks  for eyes, ears and thoughts to: 

Anna-Katharina Andrées, Melanie Neu, Jon Kellam, Giorgio Rossi


for the music to:

Christin and Markus Dross


for the hospitality to:

Aldo Riboni, to Spazioseme (Arezzo) and Dino (Cortona)


for facilitating rehearsals at Arezzo, Italy, to:

Accademia dell´Arte


PUBLIKUMSSTIMMEN:


Ein starkes Stück Tanztheater mit Spannung von Anfang bis Ende. 

Die Akteurin Claudia Schnürer ist mit einer fantastischen Bühnenpräsenz und wunderbar klarer "Verträumtheit" unterwegs. Dies gibt Raum für ihre und eigene Geschichten der Zuschauer. 

Noch nie gesehene Bilder in einem außergewöhnlichen Bühnenraum. 

S. Westenfelder, Schauspielerin, Theaterpädagogin



“Ergreifend…ich muss an meine eigene Familiengeschichte denken”

G. Gotzes


"Man versteht dieses Stück mit dem Bauch”

B. Kuenen



“ein beeindruckendes Stück und eine unglaublich ausdrucksstarke Künstlerin”

K. Engelbracht, Journalistin



“…eine große Künstlerin, die  das Herz erreicht und  damit etwas bewegt. Vielen Dank für den tollen Abend.”

J. Bartley, Ärztin


“Diese Bilder…dass man Teil einer Ahnenkette ist, weiss man.  Aber dass man seinen Stammbaum in die Hand nehmen kann und mit ihm tanzen- das ist wunderbar!”

B. Weitzel, Lehrer/Schauspieler


Ein Dämon, der sich in das Leben eines Kindes schleicht zwischen zwei Weltkriegen, unbeschwert spielend und neugierig. Und im Lärm der Bomben und Bomber ängstlich und verängstigt nach der Mutter ruft – allein gelassen.

Ein junger Mann, der versucht zu überleben auf der Suche nach Liebe.

Eine junge Frau, die sich zögernd und hoffnungsvoll zugleich ihrer Lebensfreude hingibt.

Die beiden tanzen...bis er zerstört, was sie hätte verbinden können.

Sensibel und anrührend, poetisch und sinnlich erzählt Claudia Schnürer von ihrem Großvater und der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.

Margarete Peters, Organisations und Personalentwicklerin


“:Das war ein wirklich toller Abend, die Performance wirkt noch nach…”

R. Laber, Gestalterin


“Für mich war es ein Erlebnis und Sie haben mich beeindruckt! “

P. Gerlach, Jurist


Dauer: ca 60  Minuten

Personen: 1 Performerin+ 1 Techniker

Bühne: Mindestmaße-  6m Breite 5m Tiefe x 4m Höhe

diverse Aufhängepunkte (Gewicht ca 5 kg)

diverse Aufhängepunkte seitlich

Aufbau /Vorbereitung/ Abbau : je halber Tag

Licht+ weitere technische Informationen bitte in direkter Absprache!